Perspektiven verbinden - Komplexität verstehen
Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) stellt für Betroffene, Behandelnde und die Gesellschaft gleichermaßen eine komplexe Herausforderung dar. Die Lebensrealitäten Betroffener, unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze und klinische Erfahrungen haben wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht – oft jedoch aus getrennten Blickwinkeln und emotional aufgeladen.
Ziel unserer Fachtagung DISkurs ist es, diese Perspektiven zusammenzuführen, die zugrundeliegenden Dynamiken besser zu verstehen und einen offenen, respektvollen Austausch zu fördern.
Wie in der Behandlung der DIS sich innere Anteile verbinden und Integration möglich wird, so möchten wir auch auf fachlicher Ebene Brücken schlagen zwischen den verschiedenen Bereichen.
So entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Positionen einander ergänzen und das komplexe Krankheitsbild DIS in seiner Vielschichtigkeit sichtbar, verstehbar und differenziert diskutierbar wird – als Beitrag zu einer besseren Versorgung und einer fundierteren Praxis im Umgang mit Betroffenen.
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